23. Februar 2019

CD-Neuheit 04/2019: Triumvirat – zum Videoclip

Gambenmusik der Ära Schenck, Kühnel & Höffler
Werke von Johann Schenck, August Kühnel und Conrad Höffler
Juliane Laake; Ensemble Art d’Echo
VKJK 1815, VÖ: 10.04.2019

Begeisternde Interpretation
Einmal mehr zeigt sich in dieser Einspielung die hohe instrumentale Qualität der Gambistin Juliane Laake. Absolut sicher agiert sie in den schnellen, bewegten Sätzen, berückend schön gelingen die langsamen, gefühlvollen Abschnitte. In Kühnels Sonate für 2 Gamben kommt Júlia Vetö als zweite, ebenbürtige Gambistin hinzu. Das Ensemble Art d’Echo mit dem Lautenisten Johannes Gontarski und dem Cembalisten Carsten Lohff begleitet sehr beziehungsvoll und in wechselnder Besetzung.

Bernhard Schrammek, rbbKulturradio, 20.05.2019

KLASSIK-HEUTE-Empfehlung: 10 · 10 · 10

„… Juliane Laake und ihr Ensemble, hier allen voran die zweite Gambistin Júlia Vető, bringen diese Werke des deutschen Hochbarocks in all ihrem fantastischen Erfindungsreichtum und ihrer emotionalen Vielfalt mit überaus schönem und kultiviertem Klang zu Gehör. Dass alle diese barocken Affekte auch mit tief empfundenen Gefühlen des Individuums zu tun haben, die wohl zum Menschen selbst gehören und sich in jeder musikalischen Epoche in ihrer eigenen Weise Bahn brechen, ist nicht mehr zu leugnen, wenn man diese CD gehört hat. Dabei liegt der Effekt natürlich nicht in übersteigerter Darstellung – gerade die Hintanstellung persönlicher Emotionalität bei höchster Sensitivität für den Gefühlsgehalt der Musik selbst macht diese Interpretationen so eindringlich. …“
klassik-heute.com, 15. Mai 2019

Die Potsdamer Neuesten Nachrichten zur CD-Veröffentlichung:

„Juliane Laake und ihr Ensemble musizierten sie fernab der Routine, mit geschmackvollen Ornamentierungen, Freude am Detail und feiner Klangkultur.“ … weiterlesen in den PNN

Und auch MDR hat schon berichtet:

Juliane Laake – diesen Namen muß man sich als Fan der Viola da Gamba unbedingt merken, wenn man ihn noch nicht auf dem Schirm hat. Sie war Schülerin von Hille Perl und ist inzwischen mit ihrem Ensemble Art d´Echo in der Originalklangszene immer stärker präsent. Nachdem sie auf ihrem hervorragenden letzten Album „Golden Age in Brandenburg“ das Gambenrepertoire am Hof des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. erschlossen hat, widmet sie sich nun, gemeinsam mit ihrem Ensemble „Art d’Echo“ drei Herren, die in der Folge von Marin Marais, dem Hofgambisten von Ludwig XIV das Goldene Zeitalter der Gambe in Mitteleuropa prägten: Johann Schenck, Conrad Höffler und August Kühnel.
Juliane Laake spielt hochvirtuos und dennoch absolut unprätentiös. Die Gambe ist ja ein sehr „zickiges“ Instrument, schwer zu handhaben, aber sie hat es im wahrsten Wortsinn voll im Griff. In den lyrischen Passagen bringt sie es wunderbar zum Singen … Claus Fischer, mdr klassik, 08.04.19

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