Aus dem Konzertsaal

Konzertkritiken

»ungeheure Eindringlichkeit…enorme Virtuosität« (Dresdner Neueste Nachrichten, 13. Juli 2026, über den Konzertabend Viola Appassionata

»Folias! – eine Wahnsinnsrevue«
Höhepunkte der 6. KlangART Vision

Sechs Uraufführungen bereicherten die 6. KlangART Vision, darunter »Folias! – eine Wahnsinnsrevue« mit Werken von Kurt Schwitters, Arnold Schönberg und Peer Baierlein. Das von Olaf Katzer gegründete Ensemble »AuditivVokal Dresden« entführte das Publikum in die Goldenen Zwanziger, während das Ensemble »Art d’Echo« um Juliane Laake barocke Folias aus ganz Europa zelebrierte. Der lärmenden Lustbarkeit folgten Standing Ovations, sowohl im Gesellschaftshaus Madgeburg als auch im Schloss Köthen. (hallelife.de – Redaktion, 21. Juli 2025)

Nuancenreiche Premiere im Schloss
In Reinhardtsgrimma wurde eindringlich »Von Liebe und Finsternis« erzählt. Die Gambistin (Juliane Laake) und ihr musikalischer Partner Maximilian Ehrhardt (Harfe)… fanden in dieser Expression eine feine Zier, welche die emotionale Regung, Details und filigrane Konturen beibehielt. Musik wie ein Bilderschmuck, aber ohne unnötigen Zierrat, übertriebene Affekte oder übermäßige Ausbrüche. … geradezu sprechende Stimmen: sanft argumentierend die Harfe, liebreizend bis melancholisch schmeichelnd die Gambe… wobei die Gambe an Intimität, an Durchdringlichkeit noch gewann, während die Harfe ihren perlenden Ton bis in die Region eines Glockenspiels steigern konnte. … Virtuose Zugabe… sollte dies aufs Köstlichste vorführen. (Wolfram Quellmalz, Dresdner Neueste Nachrichten vom 15. April 2024)

Liebe ohne Worte
Juliane Laake und Maximilian Ehrhardt glänzten mit italienischer Virtuosenmusik
von Regine Buddeke

»Liebeslyrik ohne ein einziges gesungenes Wort«, erklärt Juliane Laake das kommende Konzert … Madrigale gelten als Virtuosenmusik – mehrstimmige und aufs feinste durchkomponierte Werke. Der Fokus lag dabei klar auf emotionalem Ausdruck. Die Musik entfaltet einen ganz besonderen Zauber, zieht einen unbemerkt in ihren Bann. Klagend tönt die Gambe, mal streng, mal zierlich von der Harfe umrahmt. Ab und an brilliert jeder Musiker mit einem Solostück, bevor beide Instrumente wieder zu einem Guss werden. – »Was für eine Leichtigkeit«, seufzt ein Zuhörer angesichts der oftmals virtuosen Stücke, die den Musikern durchweg flinke Finger abverlangen. Für die Gäste war es ein beglückender Abend.

Diese kleinen, intimen Stücke weltlicher und geistlicher Art sind eine Rarität, die es vermutlich nicht noch ein zweites Mal gibt. – Juliane Laakes feinsinniges, auch in schöner Mehrstimmigkeit klangvolles und virtuoses Spiel … Das Konzert enthielt eine Fülle von Entdeckungen. Hier wurden sie wieder zum Leben erweckt und faszinierten in ihrer feinsinnigen Klangschönheit. (Online Merker 10/16, Ingrid Gerk)

Ein fernes Fundstück
Konsequent gestaltet und gut ausbalanciert konnte das Programm ohne alle Effekthascherei auskommen, die mittlerweile viele Konzerte mit Alter Musik überlagert und zu einer Art gehobener Unterhaltungsmusik herabwürdigt … – Wechselnde Besetzungen sorgten für klangliche Vielfalt und dass ein ehemaliger Thomaner einfach weiß, wie Choräle schlicht und dabei eindringlich zu singen sind, entließ einen besonders dankbar aus diesem Abend. … – Am Schluss konnte man erfreut feststellen, dass es noch Musiker gibt, denen bewusst ist, wo und wann ein Stück über einem Ostinato zu platzieren sei und dass zu einer ergiebigen inhaltlichen Idee mehr als eingängige Melodien gehören.« (Hartmut Schütz in den Dresdner Neuesten Nachrichten, 13.Oktober 2016)

Zur Aufführung der Matthäus-Passion
am Karfreitag 2016 in der Kreuzkirche zu Dresden

»… Die kostbaren Soli und obligaten Instrumente – herrlich z.B. die Gambe von Juliane Laake – veredelten das Ganze genauso wie der wohl ausbalancierte, inspirierende Einsatz der Continuo-Gruppe um Peter Kopp (Cembalo) bzw. Lucas Pohle (Orgel)….« (Mareile Hanns in den Dresdner Neueste Nachrichten vom 29. März 2016)

Stilistische Geschlossenheit und feine Nuancierungen
Die renommierte Gambistin Juliane Laake präsentiert mit zwei Mitgliedern des Potsdamer Ensembles »Art dÉcho«, der Gambistin Julia Vetö und der Cembalistin Sabine Erdmann, Suitensätze, wie sie so am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles erklangen … Begeisterter Beifall …« Wolfgang Zimmermann in Fränkische Landeszeitung vom 27. Juli 2015)

Zur Aufführung der Matthäus-Passion
am Karfreitag 2015
»Natürlich fragt man unwillkürlich nach den musikalischen Gipfelpunkten … Unbedingt zu nennen ist auch Juliane Laake als Viola-da-gamba-Spielerin, die ihre umfänglichen Aufgaben bravourös löste. Dass mit ihr auch eine Preisträgerin des internationalen Telemannwettbewerbes dem Gesamtensemble angehörte, ist einfach nur schön zu nennen…« (Martin Groß, www.magdeburgerdommusik.de)

Träume, Tränen, Tändeleien
» … Einen genau Note für Note gesetzten Kanon schafft Marin Marais in der ›Fantaisie en echo‹ seiner Suite G-Dur; von den beiden Künstlerinnen mit leichter Hand angegangen, verlor der Kontrapunkt hier in wohltuender Weise seine eigentliche papierene Strenge. Ein neuer, ein galanter Geist schließlich wehte aus der Sonata G-Dur eines anonymen Schöpfers aus dem 18. Jahrhundert, sehr viel verspielter, aber auch sehr viel vordergründiger, was den tieferen musikalischen Gehalt angeht.« (Schwarzwälder Bote, 19. Juni 2013)

» … Immer wieder konnte man das innige und gefühlvoll musizierende Miteinander dieser drei hervorragenden Solisten erleben. …« (Uckermark Kurier, 22. August 2012)

» … ›Träume, Tränen, Tändeleien‹ nannte sich die eindrucksvolle Zusammenstellung, in der die Töne auch von Hoffnung, Verzweiflung, Liebe, Hass, Neid und Resignation künden. Alle diese Facetten bringen Juliane Laake, Katharina Holzhey und Ophira Zakai durch ihre ausdrucksintensive und lebendige Spielweise zum Klingen. … Das begeisterte Publikum gibt sich erst nach zwei Zugaben zufrieden.« (Märkische Oderzeitung, 20. August 2012)

Barockes Gambenspiel vor erlesenem Publikum>
Der Sonnenkönig hätte seine Freude an dem Konzert gehabt

» … Im Rahmen der Muziek Biennale Niederrhein luden Juliane Laake und das Ensemble Art d’Echo zu ›Träume, Tränen, Tändeleien‹, einem Konzert rund um die Gambe. … ein außergewöhnliches Musikereignis, ein Abend höchster Qualität und wundervoller Musik rund um Monsieur de Saint-Colombe. …. Mit großem Applaus würdigten sie jedes Stück und den ganzen Abend. Das zu Recht.« (Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung, 28. September 2010)

Die passende Antwort auf Stings Versuch
» … Das Zusammenspiel von Hille Perl, Lee Santana und dem Gambenconsort Sirius Viols, in dem Juliane Laake die Tenorgambe spielt, ist von einer Selbstverständlichkeit geprägt, die staunen läßt. Mit Zurückhaltung, Wärme und herrlicher Ruhe wird hier der facetten- und farbenreiche Kosmos Dowlands entfaltet. … Hier ist das Spiel mehrerer Gamben ein wirkliches Zusammenspiel, eine Einheit, wie ein großer, gemeinsamer Atemzug. Keine Stimme drängt in den Vordergrund. Ein spielerisches, vielstimmiges Miteinander, das den Hörer umschließt und mitnimmt in eine kleine, staunenswerte Welt …« (Potsdamer Neueste Nachrichten, 26. September 2008)

Eine traute Dreieinigkeit am Dreikönigstag
»… Die drei Musikerinnen des Barockensembles, Annette John, Blockflöte, Juliane Laake, Viola da gamba, und Martina Fiedler, Cembalo, sind versierte Kennerinnen der alten Musik und haben bei verschiedenen internationalen Wettbwerben – auch beim Magdeburger Telemann-Wettbewerb – Preise errungen. Alle drei hatten Gelegenheit, ihre Virtuosität, genaue stilistische Gestaltung verbunden mit klanglicher Schönheit vorzustellen. …. Auch der warme Klang der Viola da gamba kam angemessen zur Geltung, z.B. in Telemanns D-Dur-Sonate für Gambe solo, in der alle Klangmöglichkeiten des historischen Instruments ausgeschöpft werden …« (Volksstimme, 7. Januar 2008)

Musik zum Träumen
» … Mit diesem Konzert französischer und deutscher Gambenmusik in der Galerie war dem Initiator ein besonderer Glückstreffer gelungen, denn Juliane Laake und Alina Rotaru sind Meister ihres Fachs an der Viola da gamba und dem Cembalo. Musik, die über die Seele streicht, vielleicht eine Wunde darin schließt, vielleicht über etwas hinweg hilft, Freude bringt, die aus einem selbst kommt, Ruhe und Leichtigkeit vermittelt, während im Garten der Sommer tanzte …« (Märkische Oderzeitung, 4. Juli 2006)