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Ende des 17. Jh. waren Johann Schenck, August Kühnel sowie Conrad Höffler der gesamten musikalischen Welt bekannt als Meister der Viola da Gamba. Aber dem Glanz des französischen Sonnenkönigs samt seiner königlichen Hofgambisten konnten die drei an vergleichsweise kleinen deutschen Höfen tätigen Gambisten auf die Dauer nicht standhalten. Juliane Laake holt dieses Triumvirat nun aus dem Schatten von Versailles heraus auf den roten Teppich:

Das Beste aus dem kühnen Harmoniespiel der englischen Gambisten, den unbändig verzierten Melodien der Italiener und der unnachahmlichen Eleganz der Franzosen wird hier zu einem frühen „vermischten“ geradezu europäischen Stil, der der Königin der Streichinstrumente alles abverlangt, was ihr an technischer Raffinesse und spielerischen Kühnheiten zu Gebote steht. So inszeniert Juliane Laake mit ihrem Ensemble Art d’Echo hier ein Tableau höfisch feinsinniger Lebenslust der ganz besonderen Art!

Das Programm

Johann Schenk (1660-ca.1712):  Overture 66 aus Suite IX („Scherzi musicali“,1698)
Adagio-Allegro-Adagio-Allabreve-Adagio

August Kühnel (1645-ca.1700):   Sonata II â 2 Viole da Gambe („Sonate ô Partite“,1698)
o.T. (Preludio)-Aria-allegro-Aria allegro-Adagio

Johann Schenk:  Sonata 4 solo (Mus.Hs.16.598, Wien)
Adagio-Aria allegro-Adagio-Adagio-Gigue

Conrad Höffler (1647-1696): Suite I („Primitiae Chelicae“, 1695)
Preludio-Fuga-Allemand-Courant-Saraband-Gigue

Johann Schenk:  Suite I („Nymphe di Rheno“,1702)
Adagio-Presto-Adagio-Allemanda-Corrente-Sarabanda/Variatio-Giga

August Kühnel:   Suite XIII („Sonate ô Partite“)
Preluda-Allemande-Corrente-Sarabande-Giga


Ensemble Art d’Echo

Juliane Laake, Viola da Gamba & Leitung
Carsten Lohff, Cembalo
Johannes Gontarski, Lauteninstrumente
Julia Vetö, Viola da Gamba